miércoles, 29 de octubre de 2008

dancedancedancedancedancetotheradio

mal wieder sitz ich in der uni und warte auf capoeira.
nach den ganzen schokobroetchen und zigaretten in letzter zeit freu
ich mich schon tagelang, endlich sport zu machen.
so ganz gehen lassen ist ja trotz allem nicht drin.
wenn das heute nicht klappt, dann weiss ich auch nicht weiter.
inzwischen hab ich mich sogar schon mit dem sohn vom kunstlehrer
angefreundet, weil er scheinbar als einziger bescheid weiss.
der sitzt naemlich den ganzen tag vor der turnhalle und macht hausaufgaben.
meine kinder vom cda haben da andere sorgen.
ha! morgen werden sie ihr erstes lied uebersetzen:
i'm from barcelona - we're from barcelona
so schwer kann das wohl nicht sein.
meine englischgruppe ist zum glueck gerade sehr motiviert und ausserdem
ziemlich pubertaer. neulich haben wir "ich packe meinen koffer" gespielt,
da haben sie stundenlang gekichert, weil ich auf ihren vorschlag hin meine
frau mitgenommen habe. sie dachten "wife" heisst "ehemann".
aber irgendwie mag ich sie fast alle sehr gern, faul und frech wie sie sind.
morgen arbeiten wir zusammen mit den jungs auf dem feld und pflanzen
mais an. gegen unsere yoga- und tanzprojekte haben die sich naemlich
bisher noch gestraeubt, aber das wird noch.
zu justice wird getanzt und zu sigur ros yoga gemacht.
da kann man doch nicht lange widerstehen....

lunes, 27 de octubre de 2008

Wochenendstimmung


Montag ist mein Tag der Diskussionen. Erst drei Stunden ueber den Putzplan, solche Sachen sind hier naemlich wichtiger als Mathe oder Englisch. Dann noch eine Krisensitzung mit Rafo, der mal wieder eine schlechte Stimmung verspuerte und ausserdem angedeutet hat, dass er Luise und mich trennen will. Freundschaft ja, Komplotte nein. Das wissen wir inzwischen.

Irgendwie kamen wir dann letztendlich auf alle Sachen, die uns hier so stoeren und haben ziemlich ehrlich gesagt, warum wir frustriert sind. Rafo hat eigentlich sehr fair reagiert. Mal wieder liegt es daran, dass wir uns noch nicht an das System gewoehnt haben, das koenne noch die naechsten fuenf Monate dauern. Von Voluntaeren in Deutschland bekomme Rafo immer die besten Anregungen. Gute Aussischten also. Grrr.

Andererseits hat er versucht, uns mehr Arbeit zu geben. Wir haben sogar schon zwei Wochenstunden Englischunterricht erkaempft. Wirklich viel ist allerdings nicht zu machen und Rafo hat vor Wut gezittert und hatte Traenen in den Augen, obwohl wir ihm nur klarmachen wollten, dass die Beschreibung im Internet bei uns einfach andere Erwartungen geweckt hat.


Dafuer war mein Wochenende sehr so wie ein Wochenende sein sollte.
Am Freitagabend sind wir fuenf hungrigen Deutschen bei unserer einzigen ecuatorianischen Freundin Maife eingefallen, die ein Abschiedsschokofondue gemacht hat.
Sie geht tragischerweise zum Studieren nach Saarbruecken..
Das war aber einfach so geil: Erdbeeren, Trauben, Bananen in die Schokomasse zu tunken. Wir sind fast schon ein bisschen entschaedigt fuer den Verlust. Und ihre nette Familie haut zum Glueck noch nicht ab.
Am Samstag sind Luise und ich dann sportlich wie wir so sind auf den Ilalo gestiegen.
Das ist zwar noch nicht ganz der Cotopaxi, der fast Sechstausender in der Naehe, der kommt aber als naechstes dran. Ausserdem war es sehr gut, mal aus der Fernsehstube rauszukommen und zwischen den Schafen im Gruenen haben wir uns ein bisschen wie im Spessart gefuehlt.
Abends haben wir uns dann seit langer Zeit ein Bier gegoennt. Auf der Dachterrasse, wo auch sonst. Da kann man am besten nachdenken und reden oder heimlich rauchen, wenn man will.
Mit meiner Lieblingscousine Kathi waren wir dann gestern im Schwimmbad. Das war extrem nett, weil ihre Mama extra Mittagessen fuer uns mitgenommen hat (pollo, was sonst) und ich Kathi Schwimmen beigebracht habe. Irgendwann kamen noch vier andere Maedels auf uns zu und Kathi konnte gleich ganz stolz ihr Wissen weitergeben.
Jetzt schuettet es mal wieder. Da hat man keine Lust rauszugehen, vor allem nicht auf die Reunion mit Rafo gleich. Mehr reden also.
Zur Entspannung gehen wir spaeter ins Ballett nach Quito. Modern und fuer lau ausserdem.


lunes, 13 de octubre de 2008

fútbol

wer die WM gewinnen wird, ist mir gestern erst klar geworden....

sábado, 11 de octubre de 2008

Riobamba

hola,
gerade sind wir zum ersten Mal unterwegs in Ecuador und besuchen andere voluntarios in Robamba. Ein nettes, nettes Staedtchen im Sueden der Anden.
Hier findet ihr Fotos von einer chaotischen Zugfahrt.